ALSO: Wer spielt denn bitte noch mit Lego?
Auf diese Frage kann ich nach den Lego-Tagen in Leipzig nur sagen: alle Menschen von 2 - ca. 75 Jahre.
Aber ich will von Anfang an erzählen.
Wie bereits erwähnt, war ich vom 21. - 25. März in Leipzig, um dort in einer Gemeinde mitzuhelfen, einen Lego-Einsatz durchzuführen.
Wer sich darunter gar nichts vorstellen kann, dem möchte ich den Ablauf einmal grob umreißen, wer schon Bescheid weiß, kann den nächsten Absatz ja einfach überspringen =) ...
Die Legostadt ist ein Angebot vom Forum Wiedenest für Gemeinden (http://www.jugendforumwiedenest.de/kids/freizeiten-projekte/legostadt/aktuelles.html?PHPSESSID=b332fe5ac197c410677b55b0c7da1888), als Möglichkeit des missionarischen Arbeitens mit Kindern. Ein Wochenende lang baut man mit den Kindern gemeinsam eine ganze Stadt aus Lego und zwischendurch wird durch Lieder oder Geschichten mit Legofiguren biblische Inhalte vermittelt.
In den meisten Fällen läuft es so ab, dass sich ein "Legoreferent" (oder wie bei uns ein ganzes Team) mit einem Kleinbus voller Legoteile (100.000 Steine!!!) auf den Weg zu einer Gemeinde macht, um mit dem dort vorhandenen Team den Einsatz zu besprechen, vorzubereiten & durchzuführen. In unserem Fall hieß die Vorbereitung: Zelte aufbauen, da die Gemeinderäume surch eine Paralellveranstaltung belegt waren - normalerweise findet es in den Gemeinderäumen statt.
Nach dem Aufbau haben wir uns mit dem Team vor Ort zusammengesetzt, ihnen erklärt, wie der Einsatz abläuft, Aufgaben verteilt und uns erstmal untereinander kennengelernt.
Am nächsten Morgen ging es dann damit weiter, dass wir die Platten, auf denen die Legostadt aufgebaut wird zusammengebaut haben, die Legoteile ausgepackt und aufgestellt haben und die Grundsteine für die ersten Häuser gelegt wurden.
Ab mittags kamen dann die Kinder an und nach der Anmeldung starteten wir mit gemeinsamem Singen, allgemeinen Erklärungen und natürlich dem Aufteilen der Bauprojekte!
Dann ging es auch direkt ans Bauen in den verschiedenen Teams. Es entstehen verschiedene Großprojekte, wie das Hotel, ein Landhaus (das anspruchsvoller im Bau ist, als es aussieht), ein Fußballstadion und ein Schwimmbad und sogenannte "Traumhäuser (hier dürfen die Kinder ihrer Kreativität freien laufen lassen).
Natürlich muss so eine Stadt auch mit Leben gefüllt werden und so werden Autos, Flugzeuge und eine Eisenbahn aufgebaut, Parkanlagen und Spielplätze angelegt, kleine Alltagsszenen aufgestellt und viele große Häuser wie Krankenhaus, Parkhaus, Kirche und riesen Bürogebäude errichtet. Am Ende kommen alle Projekte auf die große Platte mit Straßen und Grünflächen und es werden letzte Dekorationsarbeiten erledigt.
Am Sonntag findet dann ein Familiengottesdienst mit anschließender feierlicher Stadteröffnung statt, bei der Eltern, Geschwister, Freunde, Verwandte und Bekannte das Wer bestaunen können.
Am Nachmittag heißt es dann für die Mitarbeiter: AUFRÄUMEN! Alle Steine müssen wieder richtig sortiert und verpackt werden, die Zelte abgebaut und alles im Auto und Hänger verstaut werden. Dann gehts ab nach Hause.




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